2003 in Österreich

2007 in Dänemark

2012 in der Normandie2014 in Cornwall

 

 

Liebe Hundefreunde,

 

wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Homepage! Im Folgenden finden Sie ein paar Informationen über uns, unsere Hunde und wie es überhaupt zum Heiderudel kam.

 

Patricia

 

Die Liebe und das Herz für die Vierbeiner wurde mir wohl schon in die Wiege gelegt, da ich schon von Kindesbeinen auf immer den Kontakt zu Hunden und Pferden gesucht habe.

Auch war ich immer sehr gerne mit meinem Vater - der, nebenbei erwähnt, ein toal engagierter und großartiger Ornithologe ist - draußen in der Natur.

Auf den besuchten Bauernhöfen ließ ich keine Gelegenheit aus, mich mit den Tieren zu beschäftigen, auf den Rücken der Ponys meist ohne Sattel zu reiten und mit den Hunden zu spielen.

Schon sehr bald zählten Hundesitter und -gassigänger und Pferdepflegerin mit aktiven Reitsport zu meinen Hobbys. 

Heute kann ich sagen, dass es Dank der Vernunft meiner Eltern (was ich als Kind gar nicht verstehen wollte), nicht für einen eigenen Hund gereicht hat. In einer Mietwohnung wohnend und mit Geschwistern, die meine Liebe zu den Tieren nicht unbedingt teilten, rückte mein Traum vom eigenen Hhund in weite Ferne.

Das sollte sich ändern, als ich meinen heutigen Mann Rainer kennenlernte. Denn, wie es das Schicksal so wollte, gab es Ihn nur im Doppelpack mit seinem Bobtailrüden "Henry". Es begann für uns alle ein neuer Lebensabschnitt mit vielen wunderschönen, wertvollen aber auch sehr traurigen Augenblicken. "Henry" war damals schon 7 3/4 Jahre alt und ein gestandener , liebenswerter, treuer Charakterhund mit einem typischen Bobtaildickkopf. 

 

 

Rainer

 

Keine Ahnung, wie ich auf den Hund gekommen bin. Der Überlieferung nach aber war "Hund" eines meiner ersten Worte. Jede Gelegenheit habe ich genutzt, mit Hunden zu kommunizieren, mich mit ihnen zu beschäftigen oder sie einfach nur zu beobachten. Ein eigener Hund war aber daheim ein no go ("Die buddeln im Garten, machen Dreck und bellen den ganzen Tag!")

Während des Studiums aber schenkte mir mein Kommilitone zum Geburtstag einen Tierheim-Hund, ein bildhübscher Hütehundmix, den ich auf den Namen Rufus taufte. Rufus war aber krank, sein Zwingerhusten ließ ihn nachts nicht schlafen, was sich in Unruhe und Winseln äußerte. Der Vermieter setzte mir daraufhin umgehend ein Ultimatum ("Entweder der Hund geht oder Sie!"). Schweren Herzens habe ich Rufus dann wieder zurück inss Tierheim gebracht, wo er alsbald eine neue Familie fand.

1988 endlich war es dann soweit: eigenes Geld, Wohnung mit tolerantem Vermieter, Freundin mit Hundeherz. Also zog Henry bei uns ein, ein wunderschöner Bobtail-Rüde aus einer namhaften Zuchtstätte. Es kam wie es kommen musste - das mit der Freundin hatte sich recht bald erledigt. Aber diesmal blieb ich stark und ließ Henry nicht gehen. Es war nicht immer einfach, aber gute Freunde, bei denen Henry sich wohlfühlte, halfen zeitweise aus, wenn Herrchen mal auf Dienstreise musste. Ansonsten waren wir unzertrennlich, ein Doppelpack eben.

Tja, und dann lernten wir 1996 Patricia kennen und lieben.

 

Patricia und Rainer

 

Schon sehr bald wuchs der Wunsch nach einem zweiten Hund in der Hoffnung, dass "Henry" viele von seinen tollen Eigenschaften an einen Gefährten weitergeben könnte. Nach reiflicher Überlegung haben wir uns dann für einen Bouvier des Flandres entschieden. Es sollte auf jeden Fall wieder ein Hüte/Treibhund sein, aber kein Bobtail, da wir befürchteten, diesen immer mit unserem geliebten Henry zu vergleichen. So zog dann im Juli 2000 unser "Aron" ein. Es kam allerdings alles anders als gedacht, denn unsere, aus heutiger Sicht, Unerfahrenheit (wir haben Fehler in der Erziehung und Prägung gemacht) und ganz besonders die Wahl der ersten FALSCHEN Hundeschule (schlechte Erfahrungen mit Menschen und Schläge mit dem Knüppel des Ausbilders) machten das Leben mit Aron sehr schwer. Damals überlegten wir sogar, ihn weg zu geben (es entstand eine sehr gute und bis heute andauernde Freundschaft zu Mitgliedern von "Bouvier in Not" - hierfür Tausend Dank!!!!). Letztendlich haben wir "uns" dann auch nicht aufgegeben und wie man sagen kann, es hat sich gelohnt. Henry verließ uns im Alter von knapp 13 Jahren und wir hoffen, dass wir uns irgendwann auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke wieder sehen. Er hat in seinem langen Bobtail-Leben bei uns als Deckrüde etliche Nachkommen gezeugt.

 

Das Leben mit Aron allein war auch nicht einfacher, hatten wir zwar jetzt eine hervorragende Trainerin gefunden (Herzlichen Dank, Stefanie Meermann, die uns immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat) doch dachten wir, es könnte für Aron gut sein, wieder einen souveränen vierbeinigen Kumpel  zu haben. Wir sahen uns zuerst intensiv nach einem erwachsenen Bobtailrüden in Not um, was allerdings mit Aron nicht klappen sollte. So haben wir uns dann für einen Welpen und einer kleineren Hütehundrasse umgesehen. Die Entscheidung fiel auf unseren PON-Rüden Ben Noah genannt Noah. Noah zog im November 2001 bei uns ein und bereicherte unser Leben für viel zu kurze Zeit. Wir vier besuchten Seminare bei Herrn Prof. Ekard Lind, Frau Dr. Gabriele Niepel und bei einem Hundeflüsterer- Peter Grefe, gingen weiter fleißig bei Fr. Meermann in die Hundeschule und all dies trug Früchte und das Leben mit Aron läuft bis heute (toi,toi,toi) in normalen Bahnen. Wir müssen zwar noch immer mit besonders offenen Augen und Ohren durchs Leben gehen, aber was ist dies gegen ein glückliches Hundeherz, welches in seinem Zuhause bleiben durfte!

 

All diese Erfahrungen liessen es zu, dass wir im Dezember 2003 unsere damals 2 3/4 jährige Bobtailhündin Daisy und im August 2004 unsere damals 8 Monate alte Bouvierhündin Curly als Nothunde adoptierten.

 

Unser Noah verließ uns nach kurzer schwerer Krankheit (chronische Niereninsuffizienz - zu spät erkannt) viel zu früh im zarten Alter von gerade 4 Jahren und 10 Monaten und auch hier hoffen wir, auf ein glückliches Wiedersehen hinter der Regenbogenbrücke.

 

Die Lücke, die unser kleiner Noah in unserem Rudel hinterließ (er ist einfach zu früh gegangen) war so groß, dass trotz vieler Gründe, die dagegen sprachen, wieder ein vierter Hund im Februar 2007 bei uns einzog: Como un Amigo, ein Gos d'Atura-Rüde, der es in sich hat. Wir meinen bereits heute schon sagen zu können, dass dies eine Rasse ist, die uns unser weiteres Leben lang begleiten wird. 

 

2013 mussten wir Aron über die Regenbogenbrücke ziehen lassen, immerhin im stolzen Alter von 13 Jahren und 3 Monaten. Hatten wir uns schon fast mit dem Gedanken vertraut gemacht, dass auch 12 Pfoten ein nettes Rudel sind, so führte uns das Schicksal Klein-Frieda zu, eine damals 5 Monate alte Schapendoes-Hündin, die leider - für uns zum Glück! - nicht in ihrer ersten Familie bleiben durfte.

 

Wenn Sie Näheres über uns, das Rudelleben oder z.B. die Südheide erfahren wollen, uns gerne einmal besuchen oder einfach nur so mal Kontakt aufnehmen möchten, dann sind Sie herzlich willkommen!

 

 

 

info@como-un-amigo.de